Es handelt sich bei diesem Projekt um eine sehr umfangreiche und beeindruckende Hauptwerk-Lösung.
Zentrum bildet ein viermanualiger Pfeifenorgelspieltisch, im Stil des symphonischen französischen Orgelbau. Dieser ist ausgestattet mit 120 elektromagnetisch gesteuerten Registerzügen, einem Sequenzer, Crescendo-Walze und drei Schwelltritten. Alle Komponenten sind midifiziert und dienen somit der Ansteuerung der Hauptwerk-Software.
In den mit einer Pfeifenreihe geschmückten Prospekt wurden 10 aktive Studio-Nahfeldmonitore (Genelec 8050A) integriert. Jedes der vier Manuale und das Pedal besitzt dabei sein zugeordnetes Lautsprecherpaar. Außerdem werden die tiefsten Frequenzen des Pedals von einem aktiven Subwoofer wiedergegeben (Genelec 7070A). Es entsteht dadurch ein mächtiger, einzigartiger und flächiger Klang, welcher besonders beim Spiel auf mehreren Manualen und beim gekoppeltem Spiel zur vollen Blüte gelangt.
Weiterhin wurden zwei bereits vorhandene Hifi-Lautsprecher in die Klangwiedergabe aufgenommen, welche (auch in Verbindung mit dem Hallsystem RSS von Rodgers) für einen optimierten Raumklang genutzt werden.
Für die Klangerzeugung zeichnen zwei Audiointerfaces RME Fireface 800 verantwortlich, welche in ihrer Qualität absolut hervorragend sind. Die Hauptwerk-Software läuft dabei auf einem sehr leistungsfähigen Windows-PC, welcher auf maximale Performance bei minimaler Geräuschentwicklung optimiert wurde.
Bei diesem außergewöhnlichen Projekt erhielt der Kunde von uns aus einer Hand das Computersystem mit Hauptwerk und Samples, die Klangerzeugung und die Klangabstrahlung. Das Projekt wurde von uns zunächst in einem Testaufbau im Betrieb ausgetestet, dann vor Ort installiert und abgestimmt.
"Mit allen Arbeiten bin ich sehr zufrieden und empfehle Herrn Voitz allen Interessierten gerne weiter." (J. Glebe, Bochum)
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