High-End PC-System für Orgelbits
Wir freuen uns, dass wir Herrn Dipl.-Ing. Dieter Thomsen (Orgelbits) ein ganz besonders leistungsfähiges System liefern durften. Für seine angesehenen Tests und Besprechungen der verschiedensten Samplesets benötigte er ein System, das die Anforderungen heutiger und zukünftiger Samplesets spielend erfüllen kann. Daher wurde konsequent auf Servertechnologie zurückgegriffen, welche mit dem Paralleleinsatz zweier Prozessoren und großen Ausbaureserven bei der Speicherbestückung das Optimum des derzeit technisch Erreichbaren markiert.
Herr Thomsen über das Computersystem:
"Von den drei Komponenten des Hauptwerksystems hat jedes unmittelbaren Einfluss auf die Realitätsnähe der Instrumente und ihre Spielmöglichkeiten. Was die eigentliche HW-Software betrifft, so kann man davon ausgehen, dass sie ständig weiter entwickelt wird, wobei - deutlich erkennbar - auch die Wünsche der Nutzer einfließen. Und das Angebot an Sample-Sätzen ist so umfangreich, dass für jede Geschmacksrichtung ein geeignetes Instrument vorhanden ist. Bleibt noch der Rechner als im Hintergrund wirkende, dennoch äußerst wichtiger Bestandteil.
Geht es um seine Anschaffung, so gibt es immer warnende Stimmen. Sie verweisen darauf, dass der Kaufpreis eigentlich nur für den Tag gilt, an dem die Rechnung bezahlt wird und sein Wert schnell sinkt, weil wieder neue Prozessoren eingeführt werden und die Preise sowieso ständig sinken.
Ich meine, hier übersieht man, dass ein Rechner für Hauptwerk nur für dieses Programm eingesetzt und dafür optimiert werden sollte. Die Anforderungen an ihn dürften dann auch über die Jahre unverändert bleiben: Schnell muss er sein, reichlich Speicher haben, zuverlässig funktionieren und alle sonstigen Zutaten aufweisen, die für das Spielen einer Orgel oder anderer Instrument wesentlich sind. Wenn man dies bedenkt, ist die Frage des Zeitwertes relativ unerheblich.
Aus diesem Grunde habe ich mich letztlich für einen PC der Oberklasse aus dem Hause Voitz entschieden und ich bin sehr zufrieden mit diesem Entschluss. In mehreren Gesprächen haben wir die Ausrüstung des Rechners bis ins Detail besprochen. Mit 16 GByte RAM wird er sicher auch für die größten der in der nächsten Zeit kommenden Orgeln ausreichen. Zudem liefert die Bestückung mit X Quad Core-CPUs reichlich Reserve an Rechnerleistung. Was ich besonders schätze, ist der ausgesprochen leise Betrieb; man hört ihn schon in einem halben Meter Abstand trotz mehrerer Lüfter kaum noch. Selbst an einigen heissen Tagen lief das System ohne jeglichen Ausfall. Mit den beiden 500 GByte-Festplatten bin ich für eine ganze Weile auf der sicheren Seite, außerdem ist der Datendurchsatz dank RAID 0 so schnell, dass man Besuchern mehrere Orgelsätze ohne längere Wartezeiten vorführen kann. Ich hatte die Multiface II Hammerfall von RME gleich mit bestellt. Da sie mit voll funktionierenden 64-Bit-Treibern für Windows XP geliefert wird, lässt sich Hauptwerk in der Orgelpartition als 64-Bit-Version eingesetzen. Es gibt noch eine 32-Bit-Partition für allgemeine Audiozwecke, so dass eine Dual-Boot-Anordnung vorliegt, die den vollen Zugriff auf die Dateien beider Festplatten erlaubt. Es war sehr erfreulich, dass der Rechner nach der Anlieferung aus Freising auf Anhieb lief und die erste Orgel innerhalb einer halbe Stunde installiert war. Nach nunmehr etwa fünf Monaten ist der Voitzsche PC zu einer wichtigen Komponente für Hauptwerk geworden, die ich keinen Tag mehr missen möchte.
Sollte ich eines Tages auf Zwei-Monitor-Betrieb erweitern, so ist dies dank der Grafikkarte ohne Probleme möglich."
Dieter Thomsen (www.orgelbits.de).
